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Stellen Sie sich vor, eine vermietete Immobilie verursacht in den ersten Jahren Verluste. Das wirkt zunächst unproblematisch und ist wirtschaftlich durchaus üblich. Jahre später kommt die Finanzverwaltung jedoch zum Schluss, dass keine ernsthafte Gewinnerzielungsabsicht vorlag. Die Folge sind nicht anerkannte Verluste, Vorsteuerkorrekturen und spürbare Nachzahlungen.
Wie es zu solchen Beurteilungen kommt und wie sie vermieden werden können, steht im Fokus des Webinars am 16.6.2026. Anhand praxisnaher Beispiele wird gezeigt, wo die Grenzen zwischen steuerlich relevanter Tätigkeit und Liebhaberei verlaufen und warum meist das Zusammenspiel mehrerer Kriterien entscheidend ist. Behandelt werden unter anderem die Beurteilung typischer erwerbswirtschaftlicher Tätigkeiten und die Rolle des Anlaufzeitraums sowie die Anforderungen an eine schlüssige Prognoserechnung bei Vermietung und Verpachtung. Auch die Bedeutung des Beobachtungszeitraums wird verständlich eingeordnet. Darüber hinaus wird erläutert, welche steuerlichen Folgen sich aus Änderungen im wirtschaftlichen Verhalten ergeben können, etwa bei Anpassungen, vorzeitiger Beendigung oder Übertragung von Tätigkeiten sowie im Zusammenhang mit Personengemeinschaften.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Umsatzsteuer. Dabei geht es insbesondere um die Abgrenzung zwischen unternehmerischer und privater Tätigkeit, die Bedeutung der Kleinunternehmerregelung sowie um typische Risikobereiche bei Freizeitaktivitäten und in der Immobilienbewirtschaftung.
Das Webinar vermittelt Ihnen ein klares Verständnis der maßgeblichen Kriterien und unterstützt Sie dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen.